Die größte Reise meines Lebens

Lebensreise

„Wenn man eine Reise tut, kann man was erzählen“ ist ein Spruch, den die Meisten unter uns gut kennen. Geht man auf eine Reise, lernt man etwas kennen, was man bisher noch nicht persönlich kannte. So wächst mit jeder Reise an einen neuen Ort oder man bereist die selbe Gegend, um immer tiefer zu schürfen.

Auch die Lebensreise ist mit unentwegtem neu kennenlernen verbunden. Ab dem Moment, an dem auf unserer Lebensreise immer wieder die selben Landschaften auftauchen, haben wir eine Dauerkarte erworben und es tut sich nicht mehr viel Neues auf unserer Reise. Spätestens dann könnten wir uns fragen, ob wir inzwischen zum „Landschaftsinventar“ geworden sind und ob das wirklich wollen.

Ein anderes Phänomen ist das anfängliche Streben nach mehr. Mehr Urkunden, Preise, Titel, Geld und Güter. Dann beginnt ein Wechsel vom Mehr (Quantität) zu Qualität. Wir tauschen das Gleiche mit Besserem. Doch was nun, was ist noch erstrebenswerter als gute Qualität ? Sind wir damit erfüllt, kann dies ein Leben lang Glück und Zufriedenheit bedeuten. Äußere Werte bereiten inneres Glück.

Sollte es aller Dings nicht zu diesem Glück führen, könnten wir etwas genauer hinhören, was unser Innerstes ruft. Es könnte sein, dass es den nächsten Schritt wünscht, den Schritt in die umgekehrte Richtung, statt nach Außer, nach Innen. Wenn und Alles weggenommen würde und nur noch wir selbst da wären, was wäre dann noch da ? Könnte dieses Da Sein Glück und Zufriedenheit erzeugen ?

Vielleicht liegt die Wahrheit im Sowohl als auch.