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Herz & Verstand

Viele von uns kennen es, dieses merkwürdige Gefühl. ausgehend vom Bauch und das Herz fängt an im Takt der Schmetterline oder der Angstdämonen zu schlagen. Andere unter uns haben dies nicht und erklären ganz sachlich, dass es für alles eine Erklärung gibt, dass man sich nicht so anstellen solle und sein Hirn einschalten könne, um zu erkennen, dass es so etwas wie Schmetterlinge im Bauch oder Angstdämonen nicht gibt. Die Schmetterlingsfraktion geht meditieren, umarmt Bäume oder macht einen Thermin beim Therapeuten. Die Logikfraktion ringt sich ein mitleidiges Lächeln ab, nimmt wenn es sein muss eine entsprechende Tablette und findet die nächste Logigkette. Was wäre, wenn der Eine dem Anderen das jeweils überbetonte Verhalten geben könnte, damit Jeder ein gutes Mass hätte und plötzlich das Leben werder dramatisch noch mechanisch wäre ? Ob so etwas wirklich möglich ist ?Herz liebt Verstand

Wenn Andere Anderes anders sehen.

„Ich kann nicht verstehen, weshalb du das nicht verstehen willst“ – „es ist genau umgekehrt, du willst nicht verstehen, so schwer kann das doch nicht sein“! Wer kennt sie nicht. Gespräche um´s Verstehen, dabei enthält dieses Wort schon die Lösung. Ver -STEHEN ist Stehen an einer Stelle. Die Lösung ist dann natürlich bewegung oder fließen lassen und nicht in Gedanken schon eine Antwort produzieren, während der Andere noch spricht. Natürlich gibt es Artgenossen unter uns, dies Einem schwer machen zu warten, bis Jener fertig gesprochen hat. Es sollen angeblich schon Gesprächspartner vor Müdigkeit vom Stuhl gefallen sein, weil der Andere vergessen hatte, Komma´s in den Text einzufügen.

Jeder von uns hat sein eigenes Modell der Welt(gebaut aus der Erfahrungskonsequenzen des bisherigen Lebens) und damit seine eigene Wahrheit und diese muss natürlich stimmen, sonst wäre man ja Jahrelang einem Irrtum aufgesessen. Genau so verhält es sich aber, wird doch Wahrheit mit Wirklichkeit verwechselt. Alles was in einem bisherigen Leben gewirkt hat, macht eine eigene Wirklichkeit. Was genau Wahrheit ist, hat bisher noch Niemand wirklich erklären können.meine Welt deine Welt

Rollercoaster

Der Versuch, das Leben anzuhalten, während es lebt, endet mit dem Tod. Auch wenn wir für Momente still sind, Schlafen oder meditieren, fließt das Leben immer weiter, bis es endet. Es macht also weder Sinn zu horten oder zu warten. Jetzt in diesem Augenblick geht das Leben weiter und in diesem Moment schon wieder. Es festhalten zu wollen, sperrt einen Selbst in ein imginäres Gefängnis, denn was ich nich frei laufen lassen will, muss ich ständig bewachen. Ein Beispiel ist Eifersucht. Während der Eine in einem vielleicht goldenen Käfig lebt, sitzt der Andere vor der Käfigtür. Der Eine drinnen, der Andere draußen, beide im Knast.das leben während der fahrt anhalten wollen

Glück & Darmwinde

alles braucht seine ZeitAlles hat seine Zeit und Glück ist ein stetig wachsendes Element auf der Zeitlinie eines Menschen, abhängig von dem konstruktiv gewählen Blickwinkel eines Jeden. Einfach gesagt: Richtet sich der Fokus einer Person überwiegend auf wohlwollende Aspekte, gesellen sich immer mehr dieser Aspekte zueinander und bilden ein dominant auf Wohlwollen ausgerichtetes Denkverhalten, welches sich nach einer gewissen Zeit automatisiert und mühelos als „Basisprogramm“ läuft. Die Resultate diese Programms werden im Volksmund oft Glück genannt, sind jedoch Gedanke um Gedanke über längere Zeit zusammen gefügt worden, bewußt und unbewußt. Läßt man dem Glück nicht seine nötige Automatisierungszeit, nistet es sich nicht in den Köpfen ein.

Die ganze Welt dein Richter

AnerkennungAnerkennung und Zugehörigkeit bilden elementare Grundpfeiler unseres Daseins. Es gibt jedoch einen großen Unterschied, ob man Anerkennung haben mag oder haben muss. Anerkennung und Lob haben zu mögen bedeutet, dass es ein wohltuendes Gefühl erzeugt, ohne eine Abhängigkeit zu entwickeln. Haben müssen jedoch erzeugt diese Anhängigkeit und damit sitzt man im Gerichtssaal der „Anderen“. Wird Anerkennung „gewährt“ versucht man sich so zu verhalten, dass dieses Wohlwollen sich wiederholt. Wird Anerkennung verweigert oder sparsam ausgedrückt, versucht man sein Verhalten zu verändern, um wieder in den Genuss des Wohlwollens zu gelangen. Der Weg aus dem „Anerkennungsgerichtssaal“ geht also nur nur über Selbstwertschätzung und Eigenliebe.

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