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Die größte Reise meines Lebens

Lebensreise

„Wenn man eine Reise tut, kann man was erzählen“ ist ein Spruch, den die Meisten unter uns gut kennen. Geht man auf eine Reise, lernt man etwas kennen, was man bisher noch nicht persönlich kannte. So wächst mit jeder Reise an einen neuen Ort oder man bereist die selbe Gegend, um immer tiefer zu schürfen.

Auch die Lebensreise ist mit unentwegtem neu kennenlernen verbunden. Ab dem Moment, an dem auf unserer Lebensreise immer wieder die selben Landschaften auftauchen, haben wir eine Dauerkarte erworben und es tut sich nicht mehr viel Neues auf unserer Reise. Spätestens dann könnten wir uns fragen, ob wir inzwischen zum „Landschaftsinventar“ geworden sind und ob das wirklich wollen.

Ein anderes Phänomen ist das anfängliche Streben nach mehr. Mehr Urkunden, Preise, Titel, Geld und Güter. Dann beginnt ein Wechsel vom Mehr (Quantität) zu Qualität. Wir tauschen das Gleiche mit Besserem. Doch was nun, was ist noch erstrebenswerter als gute Qualität ? Sind wir damit erfüllt, kann dies ein Leben lang Glück und Zufriedenheit bedeuten. Äußere Werte bereiten inneres Glück.

Sollte es aller Dings nicht zu diesem Glück führen, könnten wir etwas genauer hinhören, was unser Innerstes ruft. Es könnte sein, dass es den nächsten Schritt wünscht, den Schritt in die umgekehrte Richtung, statt nach Außer, nach Innen. Wenn und Alles weggenommen würde und nur noch wir selbst da wären, was wäre dann noch da ? Könnte dieses Da Sein Glück und Zufriedenheit erzeugen ?

Vielleicht liegt die Wahrheit im Sowohl als auch.

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksam sein.

Ein Leben aus sich selbst in Gemeinschaft mit den und dem Anderen. In diesem Sinne streben wir an, die Wirkung auf unser Leben aus uns selbst zu gestalten. Wenn wir einmal überprüfen, wie viel unseres täglichen Lebens von Außen bestimmt wird, können wir ermessen, wie groß der Einfluss des Außen ist.

Damit einverstanden (einig mit dem Verstand) zu sein synchronisiert Innen und Außen miteinander. Nicht einverstanden zu sein, erweitert die Trennung. Einig mit dem Verstand bedeutet, das Denken mit den Emotionen, Gefühlen und Überzeugungen zu harmonisieren. Dann entsteht aus einem Muss ein Mag oder die Überzeugung für eine andere Entscheidung, welche nicht gegen das Leben gerichtet ist.

Die Bewußtheit über die innewohnenden Qualitäten stellt einen wesentlichen Ursprung unserer Selbstwirksamkeit dar. Etwas aus sich heraus zu bewirken bedeutet die in Anspruchnahme unserer Schöpferkraft und den Abschied aus dem Opfer Dasein.

Dämonen

Dämonen

Gibt es Heilung von traumatischen Fixierungen ? Ja!

Ist es immer möglich, Heilung zu erfahren ? Nein!

Je generalisierter eine Traumatisierung in unserem psychologischen Netzwerk verwoben ist, desto anspruchsvoller ist eine Heilung.

Es dauert, bis das Mycel des Traumas seine Fäden zurück nimmt und das Lösen dieser „Fäden“ mag achtsam geschehen. Letztlich bleibt vielleicht etwas traumatisches zurück, manchmal ist es im Moment einfach zu schwierig. Kommt es zu keiner „endgültigen“ Lösung, ist es an der Zeit, sich über das Trauma zu erheben. Es könnte sein, dass sich eine Überraschende „Wende“ einstellt.

Midlife Crisis

Midlife Crisis

„Bestimmt hast du eine Midlife Krise“, bekommt man oft gesagt.

Wenn in der Mitte unseres Lebens plötzlich eine gewisse „Verrücktheit“ auftaucht, wird man schnell in diese Schublade gesteckt. Aber was passiert „eigentlich“, wenn die Kinder groß sind, der Job Gewohnheit geworden ist?

Es beginnt eine unbewußte Suche. Wonach ? Tja, schwierig zu beantworten, deswegen fühlt es sich ja so komisch an. In dieser Zeit gehen viele Beziehungen auseinander, Job´s werden gekündigt, man wird Veganer.

Wenn die Routinen die Regentschaft übernommen haben und alles automatisch wird, entwickelt sich ein leerer Raum in der Psyche. Ein Raum der nach Sinn sucht. Lolange wir abgelenkt sind vom Alltagsgeschäft, fällt nicht auf, dass wir mehr oder weniger „funktionieren“.

Überlebenskonzepte wie geliebt werden, Anerkennung und Zugehörigkeit melden sich zu Wort und fordern ihren Platz ein im Leben. Oft werden diese Sehnsüchte verwechselt Außenstrukturen und so beginnt man vielleicht exzessiv Sport zu machen, um sich danach zu wundern, dass die alte Leere zurückkehrt.

In dieser Zeit erwacht all Jenes, was wir für Erfolg und Haben Werte geopfert haben. All die erwachten „Geister“ fordern nun ihre Nahrung und diese besteht nicht aus Essen und Trinken, aus Haus und Geld und der 12. Urkunde für gute Leistungen.

Spiegelbild der Glaubenssätze

Spiegelbild der Glaubenssätze

Gibt es Schicksal, ist unser Leben vorbestimmt ?

Wenn dies die Wahrheit ist, dann gibt es weder Zufall noch freie Entscheidung. Mit dem Zufall sehe ich das so, dass Zufall jenes ist, was Einem auf Grund seines so Seins, zufällt. Also die Summe von Gedanken, Emotionen, Gefühlen, Entscheidungen und Handlungen.

Wenn Schicksal die Wahrheit ist, dann wird das Leben eines jeden Einzelnen von etwas Übergeordnetem betimmt, von einem Gott, vom Universum oder einer anderen Instanz.

Wenn es jedoch unsere Glaubenssätze sind, die an die Wände unserer aktuellen Situation geschrieben haben, sind wir selbst, unbewusst die Kreatoren unserer inneren und äußeren Welt.

Wenn wir bewußt oder unbewußt an etwas sehr glauben, dann sitzt der Dirigent unserer „Zufälle“ in unserer psychologischen „Schatzkiste“.

Vielleicht ertönt der Ruf unseres Erfolges oder Scheiterns sogar aus einer fernen Vergangenheit und hat die Stimme unserer Vorfahren.

Hineinwachsen

hineinwachsen

Der Glaube an unendliches Wachstum, ist ein Aberglaube. Er verführt uns, unseren Fokus auf die „Außenwelt“ zu richten. Dort finden wir alles Mögliche, nur nicht uns selbst.

Mir scheint es so, als würde in uns nichts wertvolles zu finden sein. Vergessen wir nicht, wir sind das, was wir wirklich haben. Alles Andere ist eine Fiktion, eine Spielwelt in der wir Freude an Dingen haben können.

Nehmen wir das Prinzip der Polarität in unser Blickfeld, dann bedarf es für die „Habenfreude“ im Außen eine „Seinsfreude“ im Innen. Je mehr wir dies vergessen, desto größer wird das Ungleichgewicht von Innen und Außen, bis wir uns selbst nicht wieder finden.

 

 

Der Kreis schließt sich.

der Kreis schließt sich

Das Große Ganze im Sinn, ohne das Kleine zu vergessen. Wie ein bekannter Meditationslehrer schon anmerkte, erkennt man die Energie des Kleinen gut daran, wenn man des Nächtens eine Mücke im Schlafzimmer hat.

Kehrt man in die innere Stille ein, betritt man einen Ort, welcher die Begrenzung äußeren Wachstums nicht kennt. Hier ist Wachstum von üblichen Grenzen entbunden und läßt sich entfalten wie ein unendlicher Windhauch, welcher den Sturm in sich trägt, diesen jedoch in die entlegensten Winkel des inneren Universums sendet.

Wenn uns der Sturm in uns zu Diensten ist, ist jede Reise möglich.

Die Macht der „Anderen“

die Macht der Anderen

Wir Menschen haben das Talent, Ängste für Situationen zu entwickeln, welche wahrscheinlich niemals in unserem Leben eintreten.

Eine dieser Ängste ist, etwas zu verlieren. Was kann man verlieren ? Geld und Güter, Menschen, Tiere, ein zu Hause, Gesundheit, Liebe und im schlimmsten Fall die Angst selbst.

Wenn diese Angst als Leitgedanke voran geht, dann ist unser Leben von Vorsicht bestimmt. Wir sorgen vor, bevor das Ereignis eingetreten ist und da wir Angst davor haben, holen wir ein mögliches Ereignis aus der Zukunft in die Gegenwart.

Somit erschaffen wir den Raum für die Erfüllung all dessen, denn unser Gehirn wirkt selektiv und macht uns für vermeindliche Gefahren sensibel. Dann können wir sagen: siehste, ich hab´s gleich gewusst.

Schiesslich werden wir zu Dienern von Sicherheitsaposteln, schliessen Lebensversicherungen ab, bewaffnen uns mehr oder weniger, um jeder Gefahr entgegen treten zu können und verkümmern in unseren Häusern, wo wir in der Küche ausrutschen und uns den Kopf am Herd aufschlagen.

 

Zerstöre die Zeit

zerstöre die Zeit

Zeit macht jung oder alt, langweilig oder aufregend, steht still oder geht rasend vorbei. Zeit ist ein bestimmender Faktor unseres Lebens und bestimmt unter Anderem unsere Lebenszeit, indem es „normal“ ist, ab einem gewissen Alter zu sterben.

Die Zeit „zerstören“ bedeutet, sich rigoros von Sekunden, Minuten, Stunden, Wochen, Monaten und Jahren zu trennen und somit die körperlichen und geistigen Aspekte nicht an Zeit zu binden.

Wenn eine tiefe Überzeugung herrscht, dass 80 ein gutes Alter ist um zu sterben, wird sich der Organismus weitgehend an diese Programmierung halten. Wenn gut Ding Weile haben will, dann das Ding wohl vorher nicht gut genug sein.Weshalb soll ein Ergebnis nach einer Stunde nicht genau so gut sein, wie nach 2 Wochen ?

Der fatalste Zeitmissbrauch ist jedoch die Einteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zum erzählen von Geschichten ist die Vergangenheit natürlich wichtig, für Problemlösung sehr hinderlich. Was geschehen ist, kann man nicht mehr rückgängig machen, ist ein globaler Glaubensatz und schlicht falsch.

Der einzige Zeitpunkt, den es gibt ist die aktuelle Gegenwart, auch wenn die Gedanken in der „Vergangenheit“ schweben. Diese Vergangenheit kann nur ausschließlich im Hier und Jetzt vorgestellt werden und was jetzt ist, ist modellierbar. Die Einteilung der Zeit in unserem Denkapparat ist also ein Fake.

 

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