Selbstliebe – das Tor zur universellen Liebe

Selbstliebe

„liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, heißt es in einer berühmten Schrift. Wenn wir diesen Satz einmal spiegeln (liebe dich selbst wie deinen Nächsten), dann fällt auf, dass das Eine das Andere bedingt. Es ist nachvollziehbar, dass der Rahmen der eigenen Liebesmöglichkeit das Maß der Gesamtmöglichkeit limitiert.

Nun mag der Ein oder Andere vielleicht sagen, dass es ganz anders sei. Man könne sich zwar nicht selbst lieben, aber für Andere habe man ein großes Herz. Dies zeigt wohl das Potential, jedoch nicht die tatsächliche Wirklichkeit. Mutter Theresa hat alles getan, um Gott zu gefallen und ihre ganze Liebe Jenem gegeben. Und doch schrieb sie immer wieder in ihr Tage buch – Gott liebt mich nicht, was muss ich noch tun?

Liebe kann man nicht tauschen indem man Andere liebt, sich selbst jedoch vernachlässigt. Es ist dann ein spüren von Liebe durch den Anderen. Wenn einem bewußt wird, dass man auch die Liebe durch den anderen Menschen oder das geliebte Tier nur empfinden kann, weil Liebe in einem selbst ist, gelingt der erste Schritt in die eigene Liebe. Oft ist es das Haustier, das uns zeigt, wozu wir liebend fähig sind, da einem Tier selten Absicht hinter Handlungen unterstellt werden.

Es gibt sie nicht, die Angst vor Ablehnung, vor Enttäuschung, wie wir es bei Menschen kennen. Wenn wir also Liebe wahrnehmen für Tiere, Pflanzen, Sonnenuntergänge oder Meeresrauschen, sind dies immer wir selbst. Es ist die Liebe in uns und durch uns.

Wir Alle sind Liebende.

 

Sei selbst wirksam

sei selbst wirksam

Es ist wunderbar, wenn man hilfreiche Hände um sich hat. Und doch gibt es Aspekte, um die man sich selbst kümmern muss. Entschuldigungen zählen dazu. Liebeserklärungen ebenso. Insbesondere sind es Lebensentscheidungen, die wir selbst treffen müssen, wollen wir verhindern, dass wir jemand anderen die Schuld für den „falschen“ Weg zuschreiben.

 

Die Zukunft

die Zukunft

„Ich wünsche mir eine erfolgreiche Zukunft“!  „Ich wünsche mir eine liebevolle Zukunft“!  „Ich wünsche mir…..überhaupt eine Zukunft“!!!

Wir Alle haben solche oder ähnliche Wünsche schon geäußert oder wenigstens vor uns hin gedacht. Zukunft, was ist das?

Menschen wünschen sich meistens eine Zukunft aus dem Aspekt heraus, dass die aktuelle Situation nicht wünschenswert ist oder man denkt, der nächste Schritt auf der Leiter bringt einen in erfüllendere Sphären. Wir legen dann Energie in die Erarbeitung eines Plans und ausgefeilter Zieldefinitionen. Wir holen uns Ratschläge von Personen, welche schon erfolgreich sind, die uns dann sagen, es sei doch ganz einfach – man müsse es doch nur nachmachen. Alles geplant, dann kann es ja losgehen.

Tatsächlich funktionieren schlüssige Konzepte, wenn, ja wenn man ohne links und rechts zu schauen das Konzept einfach durchzieht und nicht weiter nachdenkt. Ich kenne eine Mann, welcher mir dies eindrücklich vor Augen geführt hat und tatsächlich mit sehr überschaubaren mentalen Voraussetzungen ein erhebliches Vermögen erzielt hat. Wenn es tatsächlich um blankes Geld verdienen geht und man hält sich an diese Spielregeln, wächst das Konto unaufhörlich. Die Zukunft ist reich an Finanzen.

Hat man jedoch mehr im Sinn (Eigensinn) funktionieren fertige Konzepte nur marginal. Dann nimmt man ein bewährtes Konzept und gibt diesem eine persönliche Note, man kopiert also und macht es zu seinem Eigen. Macht man das Konzept besser, wird es vielleicht sogar erfolgreicher. Bringt man jedoch unbewusst eigene Unzulänglichkeiten hinein, gerät es zu Rohrkrepierer. Beispiel menschliche Zellteilung = eine Zelle wird nicht besser, wenn man zum Teilen einen Fehler verwendet. Die Zukunft ist mit Frust verhaftet.

Die erfolgreichte Form seine Zukunft zu gestalten ist meiner Meinung nach das Konzept des Zeit – Raum Fensters.

Man könnte auch sagen: Ich fülle den Tag mit der besten Variante meines Seins und überprüfe, ob dies zum gewünschten Ergebnis in 9 Monaten führt. Ist dies der Fall, fülle ich jeden Tag desgleichen. Gibt es einen Mangel, behebe ich diesen und fülle den Tag mit der verbesserten Variante.

 

Stoische Ruhe

stoische Ruhe

Stoische Ruhe ist eine innere Ruhe und Gelassenheit, die sich nicht durch Umstände, Scheitern, Kritik etc. so leicht erschüttern lässt. Der Ein oder Andere könnte sich wahrscheinlich alleine über diesen Satz aufregen. Wie soll man denn ruhig und gelassen sein, wenn die Andern……., da sind sie wieder, die Andern. Es gibt bei der Sache mit den Andern ein klitzekleines Problem. Man hat selbst keinen Einfluss darauf, was der Andere sagt und denkt. Je nachtragender wir dann sind, desto mehr und länger tragen wir dem Anderen etwas nach, nämlich unser Nervenkostüm.

So machen wir dies auch mit Ereignissen aus der Vergangenheit. Wir tragen unseren Eltern nach, dass wir nichts durften, unserer vergangenen Liebe, dass diese jetzt woanders liebt und dem Lottoschein, dass er nicht gewonnen hat.

Bei all der Nachtragerei haben wir leider weder Ruhe, noch Gelassenheit und was viel schwerer wiegt, wir verlieren unsere Würde. Statt stoischer Ruhe könnten wir auch sagen: „ich befinde mich in meiner Würde“. Aus der Mitte der Würde kann es nicht anders sein, als ruhig und gelassen.

 Eine buddhistische Weisheit, die lautet: „Ärger ist wie Gift trinken und hoffen, dass der andere stirbt.“

Manchmal ist es hilfreich, sich eine imaginäre dritte Person vorzustellen, vielleicht einen Mentor. Wie würde Buddha denken? Was würde Jesus tun? Wie würde sich Batman verhalten oder Yoda? Die dritte Person einzuschalten, bringt uns oft wieder in unsere Mitte, sofern wir sie gefunden haben.

All meine „ABER“

aber

Kommunikation mit dem Aber

Das geht aber nicht, dazu brauche ich aber, aber wenn ich erst….!

All die „ABER“ als Vorwand verwendet, lassen das Leben verstreichen, um dann zu sagen:“aber jetzt ist es leider zu spät“! Wenn sich der „Aber Rhythmus“ erst einmal etabliert hat, durchwirkt er das Denken genau so wie die Kommunikation.

Achtsamkeits Übung:

  1. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine „ABER“.
  2. Identifiziere, jedes ABER nach seinem Daseins Grund (wovor/wovon hält es mich ab?).
  3. Überprüfe die Gründe nach Ängsten und einschränkenden Emotionen.
  4. Ordne diese Ängste Ereignissen oder Erlebnissen zu, welche einer Ursache gleich kommen.
  5. Werde dir klar darüber, dass du die Ereignisse „warm“ hältst, indem du die Lösung scheust.
  6. Entscheide vehement das ABER zu tauschen für ein:“ich habe und bin Alles, was es braucht, um glücklich(erfolgreich, gesund, geliebt…..) zu sein“!
  7. Beginne – JETZT!!!

 

Zum Jahreswechsel 2020/2021

 

Wenn du etwas wirklich willst….

wenn du etwas wirklich willst

……dann musst du es ganz und gar wollen. Dein ganzes Denken, dein Handeln, dein Fühlen dem Einen verschreiben. Es darf keine Zweifel geben, ob es gelingt. Wenn es jedoch deine Prinzipien verletzt, dann überprüfe, ob es wirklich Deines ist oder das der Anderen. Wenn du deine Würde dafür geben musst, ist es den Preis nicht wert. Wenn es deine Ehre verletzt, lohnt es sich hinter die Kulissen dieser Ehre zu schauen, es könnte sein, dass sich ein blockierender Glaubenssatz dahinter versteckt.

Wenn du deinen Reichtum wahrnehmen möchtest, vergleiche dich mit Jenen, die weniger haben. Wenn hoch hinaus möchtest, orientiere dich an Jenen, die den Weg erfolgreich gegangen sind.

Bei all dem was du vor hast denke immer daran, dass du deine Seele nicht verlierst, denn wenn du das tust, gibt es kein Ziel mehr, für welches es sich lohnt morgens aufzustehen.

Andere Umstände

andere Umstände

Soeben noch durch die Partyszene gerockt, Alkohol gehört dazu, natürlich versteht sich ein Joint ab und zu von selbst.

Plötzlich bist du in anderen Umständen, du erwartest ein Kind. Du bist dir darüber bewusst, dass das Leben von Gestern für dein werdendes Leben in deinem Bauch eine Katastophe wäre. Deine Sicht auf das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen.

Dieses Beispiel zeigt deutlich, was es braucht, um sein Leben in eine neue Variante zu verwandeln – Eigenmotivation, Entscheidungen und Bewusstheit.

Wir kommen automatisch in andere Umstände, wenn wir den Fokus auf ein neues Leben mit der selben Intensität und Unumstösslichkeit richten, wie auf eine Schwangerschaft und das Neugeborene.

Probleme, Traumata und andere Dämonen aus der Perspektive des Gehirns.

Probleme, Traumata und andere Dämonen aus der Perspektive des Gehirns.

Probleme, Traumata und andere Dämonen aus der Perspektive des Gehirns.

Oh je, jetzt bucht er wieder eine Therapiestunde. Als er den Artikel bei Facebook gelesen hat, ist er wieder in „Entsorgungsrage“ gefallen. Was er nicht weiß (auch nach so vielen Rückschlägen), dass das so keinen Sinn macht. Seit Jahren hebe ich die Erinnerungen an den Unfall auf und von dem dunklen Kellerraum in den er gesperrt wurde gar nicht zu sprechen. Im Laufe der Jahre, hab ich wie gewünscht dicke Zäune mit Blinklichtern und Tretminen um all die Ereignisse gebaut, damit er sie ja nicht verliert. Der Typ ist total schizo. Er sagt ständig, dass er die Probleme loswerden will, gibt mir aber den Auftrag, dass ich sie beschützen soll und schimpft mich dann, dass ich seinen Wünschen entspreche. Ihr glaubt mir das nicht? Also bitte, ich nehme euch einmal mit in meine Welt.

Abgesehen von dem ganzen anderen Kram wie Sehen, Hören, Fühlen, Sprechen usw. verbringe ich den größten Teil meines Daseins mit Wunscherfüllung. Ihr braucht gar nicht so blöd  die Augen verdrehen, es ist so – ich erfülle die Wünsche von diesem Typ, seit er selbstständig denken kann. Was für euch da draußen ein gesprochener Satz, ist für mich ein Gedankengang. Also – du denkst, ich mache. Ach ihr meint das nicht so, wie ihr denkt? Und woher soll ich das wissen und wie stellt ihr euch das Ganze dann überhaupt vor?

Also zum mitscheiben. Ihr denkt etwas einmal und dann nicht wieder, dann interessiert es mich nicht. Ihr denkt etwas öfter, dann werde ich aufmerksam und bereite schon mal einen Speicherplatz vor. Ihr denkt es immer wieder – ich speichere es für euch ab und schütze es per Passwort.

Wie, davon habt ihr nichts gewusst. Was sollte es denn sonst für einen Grund geben, immer wieder das Gleiche zu denken, wenn es gar nicht wichtig ist? Ach die Passwörter habt ihr auch vergessen? Ich soll die Passwörter einfach rausrücken? Nö, nö. Wenn ihr nicht mal in der Lage seid, die einfachsten Gebrauchsanweisungen zu verstehen, dann gehe ich doch nicht das Risiko ein, dass ihr mir hier alles durcheinander bringt. Welche Gebrauchsanweisung?

Ok, damit ihr vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer werdet hier die Regeln (das ist das letzte Mal). 1. Denke was du willst und nicht, was du nicht willst. 2. Wenn du in der Vergangenheit falsch gedacht haben solltest, musst du ab jetzt überwiegend richtig denken und zwar oft, nicht drei Mal nicht dreißig Mal, sondern dreitausend Mal, sonst glaube ich dir nicht, dass es ernst meinst.

Wenn ich den Eindruck habe (du musst es beweisen), dass du wirklich die passwortgeschützten Speicher verändern möchtest, dann würde ich (gnädiger Weise) eventuell, unter Umständen vielleicht in Erwägung ziehen, die Passwörter preiszugeben. Warum ich so eigensinnig bin? Weil ich dich kenne und weiß, was war und ich nicht schon wieder zusammengeschissen werden will. Am Besten, wir machen das zu dritt. Du – ich und ein Profi für Denkapparate.