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Spiegelbild der Glaubenssätze

Spiegelbild der Glaubenssätze

Gibt es Schicksal, ist unser Leben vorbestimmt ?

Wenn dies die Wahrheit ist, dann gibt es weder Zufall noch freie Entscheidung. Mit dem Zufall sehe ich das so, dass Zufall jenes ist, was Einem auf Grund seines so Seins, zufällt. Also die Summe von Gedanken, Emotionen, Gefühlen, Entscheidungen und Handlungen.

Wenn Schicksal die Wahrheit ist, dann wird das Leben eines jeden Einzelnen von etwas Übergeordnetem betimmt, von einem Gott, vom Universum oder einer anderen Instanz.

Wenn es jedoch unsere Glaubenssätze sind, die an die Wände unserer aktuellen Situation geschrieben haben, sind wir selbst, unbewusst die Kreatoren unserer inneren und äußeren Welt.

Wenn wir bewußt oder unbewußt an etwas sehr glauben, dann sitzt der Dirigent unserer „Zufälle“ in unserer psychologischen „Schatzkiste“.

Vielleicht ertönt der Ruf unseres Erfolges oder Scheiterns sogar aus einer fernen Vergangenheit und hat die Stimme unserer Vorfahren.

Hineinwachsen

hineinwachsen

Der Glaube an unendliches Wachstum, ist ein Aberglaube. Er verführt uns, unseren Fokus auf die „Außenwelt“ zu richten. Dort finden wir alles Mögliche, nur nicht uns selbst.

Mir scheint es so, als würde in uns nichts wertvolles zu finden sein. Vergessen wir nicht, wir sind das, was wir wirklich haben. Alles Andere ist eine Fiktion, eine Spielwelt in der wir Freude an Dingen haben können.

Nehmen wir das Prinzip der Polarität in unser Blickfeld, dann bedarf es für die „Habenfreude“ im Außen eine „Seinsfreude“ im Innen. Je mehr wir dies vergessen, desto größer wird das Ungleichgewicht von Innen und Außen, bis wir uns selbst nicht wieder finden.

 

 

Der Kreis schließt sich.

der Kreis schließt sich

Das Große Ganze im Sinn, ohne das Kleine zu vergessen. Wie ein bekannter Meditationslehrer schon anmerkte, erkennt man die Energie des Kleinen gut daran, wenn man des Nächtens eine Mücke im Schlafzimmer hat.

Kehrt man in die innere Stille ein, betritt man einen Ort, welcher die Begrenzung äußeren Wachstums nicht kennt. Hier ist Wachstum von üblichen Grenzen entbunden und läßt sich entfalten wie ein unendlicher Windhauch, welcher den Sturm in sich trägt, diesen jedoch in die entlegensten Winkel des inneren Universums sendet.

Wenn uns der Sturm in uns zu Diensten ist, ist jede Reise möglich.

Die Macht der „Anderen“

die Macht der Anderen

Wir Menschen haben das Talent, Ängste für Situationen zu entwickeln, welche wahrscheinlich niemals in unserem Leben eintreten.

Eine dieser Ängste ist, etwas zu verlieren. Was kann man verlieren ? Geld und Güter, Menschen, Tiere, ein zu Hause, Gesundheit, Liebe und im schlimmsten Fall die Angst selbst.

Wenn diese Angst als Leitgedanke voran geht, dann ist unser Leben von Vorsicht bestimmt. Wir sorgen vor, bevor das Ereignis eingetreten ist und da wir Angst davor haben, holen wir ein mögliches Ereignis aus der Zukunft in die Gegenwart.

Somit erschaffen wir den Raum für die Erfüllung all dessen, denn unser Gehirn wirkt selektiv und macht uns für vermeindliche Gefahren sensibel. Dann können wir sagen: siehste, ich hab´s gleich gewusst.

Schiesslich werden wir zu Dienern von Sicherheitsaposteln, schliessen Lebensversicherungen ab, bewaffnen uns mehr oder weniger, um jeder Gefahr entgegen treten zu können und verkümmern in unseren Häusern, wo wir in der Küche ausrutschen und uns den Kopf am Herd aufschlagen.

 

Zerstöre die Zeit

zerstöre die Zeit

Zeit macht jung oder alt, langweilig oder aufregend, steht still oder geht rasend vorbei. Zeit ist ein bestimmender Faktor unseres Lebens und bestimmt unter Anderem unsere Lebenszeit, indem es „normal“ ist, ab einem gewissen Alter zu sterben.

Die Zeit „zerstören“ bedeutet, sich rigoros von Sekunden, Minuten, Stunden, Wochen, Monaten und Jahren zu trennen und somit die körperlichen und geistigen Aspekte nicht an Zeit zu binden.

Wenn eine tiefe Überzeugung herrscht, dass 80 ein gutes Alter ist um zu sterben, wird sich der Organismus weitgehend an diese Programmierung halten. Wenn gut Ding Weile haben will, dann das Ding wohl vorher nicht gut genug sein.Weshalb soll ein Ergebnis nach einer Stunde nicht genau so gut sein, wie nach 2 Wochen ?

Der fatalste Zeitmissbrauch ist jedoch die Einteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zum erzählen von Geschichten ist die Vergangenheit natürlich wichtig, für Problemlösung sehr hinderlich. Was geschehen ist, kann man nicht mehr rückgängig machen, ist ein globaler Glaubensatz und schlicht falsch.

Der einzige Zeitpunkt, den es gibt ist die aktuelle Gegenwart, auch wenn die Gedanken in der „Vergangenheit“ schweben. Diese Vergangenheit kann nur ausschließlich im Hier und Jetzt vorgestellt werden und was jetzt ist, ist modellierbar. Die Einteilung der Zeit in unserem Denkapparat ist also ein Fake.

 

Sinn des Lebens

Sinn des Lebens

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Wie kann ich diesen Sinn finden, weshalb zeigt er sich nicht, damit ich endlich meinem Lebenssinn gerecht werden kann ?

Weil es nur ein einziges Wesen gibt, welches dies vermag – Ich selbst. Da sind sie wieder, meine Probleme, hatte ich nicht erwähnt, dass ich diesen Sinn nicht finde ?

Sinn ist individuell und unabhängig von Meinung oder Profit, außer ich sehe meinen Sinn darin, Meinungsbildner zu sein oder Finanzjongleur. Sinn mach Sinn nur, wenn er ein ganz bestimmtes Gefühl erzeugt, eine tiefe Befriedigung, eine Begegnung mit meinen Talenten, meinem inneren Wesen, einer erschöpfenden, friedlichen, aufregenden Welt, die das Leben lebenswert macht.

Täter & Opfer

Täter und Opfer

Ein schwieriges, sensibles Thema. Es bedarf besonders vom Opfer die Erlaubnis auf diese Weise darüber zu sprechen und ohne jene Erlaubnis verbietet es sich.

Wenn es keine Täter gäbe, gäbe es keine Opfer, wenn keine Opfer gäbe, gäbe es keine Täter. Kann es denn wirklich sein, dass das Eine das Andere bedingt ? Jedes weitere Wort, welches ich schreiben würde, könnte nur falsch sein, denn dieses Thema kann man nicht beschreiben, es muss von Ich zu Ich gesagt werden.

Punkt & Komma

Punkt

Wieder so ein „kluger“ Spruch, wird der Ein oder Andere sich vielleicht denken. Er ist jedoch genau so gemeint, wie geschrieben.

Wenn wir einen Punkt (Satz, Ereignis, Hoffnung,…) machen, schließen wir mit etwas ab, – „es ist eben so“. Wir senden damit ein Signal in unser System, welches hilfreich sein kann, um mit etwas abzuschliessen, sich jedoch als sehr hinderlich darstellt, wenn es um Resignation geht. Solange ich eine Prozess offen (Komma) lassen, ergeben sich mit entsprechenden Ressourcen und einem Blick mit „fremden Augen“ Möglichkeiten und Wege.

Schlüsselstelle

Schlüssel

Große Probleme – große Anstrengung, kleine Probleme – kleine Anstrengung. Ist das wirklich so ?

Die Größe (Gewicht) eines Problems bestimmt nicht das Problem, sondern unsere Qualität damit umzugehen. Ein Problem wächst im Verhältnis zur gefühlten Machtlosigkeit der Person. Eigenmächtigkeit ist demnach also etwas sehr hilfreiches, nimmt sie einem vermeindlichen „Dämon“ schnell die Angstgrimasse vom Gesicht.

Kannst du „ES“ ändern ? Ja – weshalb sorgst du dich ? Nein, weshalb sorgst du dich ?

Ich weiß natürlich, dass dies in der Praxis nicht so einfach ist und es ist auch nicht allein die Aufgabe des Problembesitzers eine Lösung zu finden, sondern im Team mit einem Coach.

In der Kommunikation versteckt sich meist der Schlüssel, welcher in die Problemtüre passt und diesen gilt es zu finden, durch diese Türe zu gehen und eine Lösung herbei zu führen.

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